Auto waschen: Dampfstrahler oder Waschstraße

Nachdem das Autowaschen zuhause aus gesetzlichen Gründen wegfällt, bleibt nur noch der Dampfstrahler in der SB-Waschstation und die Waschstraße übrig. Derjenige, der genügend Geld hat und der sein Auto besonders gereinigt haben will, wird immer zur Waschstraße tendieren. Aber ist diese These richtig, oder kann es nicht doch noch ganz anders aussehen – in Sachen Autopflege?

Die Waschstraße – ist es das „Non-plus-Ultra“?

Das Autowaschen über die Waschstraße, ist die bequemste Art und Weise um sich nach der Autowäsche wieder in ein sauberes Auto setzen zu können. Bei gut ausgerüsteten Waschstraßen gibt es noch den Innenreinigungsbereich. Hier werden sämtliche Pflege- und Reinigungsarbeiten, an der Karosserie und im Innenbereich des Autos, vom geschulten Reinigungspersonal übernommen. Aber im Vergleich: für die Kosten einer Komplettpflege, inklusive Autowäsche, kann man gut und gerne auch zu dritt essen gehen. Zu Gute halten kann man: Der Betreiber der Waschstraße übernimmt die Haftung bei Schäden und nur bei einer Waschanlage gibt es die notwendige Unterbodenwäsche. Außer dem Nachteil, dass man für den kompletten Service mehr Geld ausgeben muss, gibt es noch ein kleines Manko – man kümmert sich nicht selbst um sein Auto, denn es ist durchaus wichtig ab und zu einen intensiveren Blick auf sein Automobil zu werfen.

Der Dampfstrahler – ist das die bessere Alternative?

Vorausgesetzt man hat Übung und kann gut mit dem Dampfstrahler der SB – Waschanlage umgehen, dann ist es vom Preis her sicherlich eine interessante Alternative. Umso geschickter man mit den vorhandenen Programmen, der Dampfstrahlerlanze und den dazugehörigen Bürsten, umgeht, umso mehr spart man. Und da man selber Hand anlegen muss, muss man sich um sein Auto intensiver kümmern. Vielleicht kommt die Wäsche über den Dampfstrahler qualitativ gesehen nicht an das Ergebnis der Waschstraße, aber sie ist günstiger. Einziger Nachteil: es gibt keine Unterbodenwäsche.

Wie kann bei der Waschstraße gespart werden?

Zuerst, man muss nicht das teuerste und beste Waschprogramm bestellen. Je nach Wetterlage kann man auch das günstige Angebot durchführen lassen. Wenn dann die schlechte Jahreszeit kommt und Streusalz der Karosserie schaden können, dann sollte man die Unterbodenwäsche und zusätzliche Behandlungen mit Wachs mitnehmen. Und je nach Betrieb kann man auch mit Kunden-Rabattkarten etwas sparen.

Was braucht man bei der Dampfstrahlwäsche – in der SB–Waschanlage?

Folgende Reinigungsutensilien sind nützlich: Felgenreiniger, Kunststoffreiniger, Glasreiniger und die verschiedenen Schwämme, Tücher und Microfasertücher. Damit kann man bei der selbst durchgeführten Innenreinigung schon relativ weit. Und man braucht auch noch genügend Kleingeld, damit die Reinigungssteuerung ihre Arbeit weiter macht.

Immer wieder fällig – das Auto aussaugen

Bei der SB–Waschanlage muss man dafür extra bezahlen und bei einer guten Waschstraße ist das Benutzen der Sauganlage kostenfrei. Oft ist hier die Saugstärke relativ hoch und man bekommt das Auto schnell sauber. Noch dazu gibt es die Plätze zum Mattenausschlagen und den im Auto angesammelten Müll kann man auch hier lassen.

Zum Schluss – der Kompromiss

Wenn gutes, trockenes Wetter vorherrscht, kann man dies getrost nutzen und in die SB-Waschanlage fahren um den Dampfstrahler zu schwingen. Wird es kälter und nässer wäre die Waschstraße besser geeignet für die gute Autowäsche.

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