Ganzjahresreifen im Vergleich zu Winterreifen

Im letzten Jahr sind 20 Prozent mehr Ganzjahresreifen verkauft worden. Die Gründe dafür sind: man spart Geld, da man nur einen Satz Reifen braucht und solange der Winter sich zurückhält, kann man mit Ganzjahresreifen auch gut durchkommen. Wenn es danach geht, könnte ganz auf Winterreifen verzichtet werden, aber Winterreifen werden weiterhin gebraucht. Worin die Unterschiede zu sehen sind, dass soll hier zur Sprache kommen.

Der günstige Kompromiss ist der Ganzjahresreifen´

Werbung: Hier z.B als Ganzjahresreifen der Continental AllSeasonContact. Diesen kann man günstig auch bei Amazon kaufen.

Für Autofahrer, die kürzere Strecken, vielleicht auch noch in der Stadt, fahren, sind Ganzjahresreifen immer noch die günstigste Lösung. Allerdings muss dieser Reifen einen Temperaturbereich von + 30 bis zu – 30 Grad abdecken können. Zwangsweise kann dies von der Gummimischung und vom Profil her gesehen nur ein Kompromiss sein. Bei gutem Wetter und warmen Temperaturen ist dieser Reifen oft lauter im Abrollen als der Sommerreifen und die gleiche Qualität wie ein guter Winterreifen kann der Ganzjahresreifen nicht voll erfüllen.

Die Vor- und Nachteile des Winterreifens

Wenn man in Gebieten fahren muss, in denen winterliche Straßenverhältnisse (unter -5 Grad und viel Schnee) vorherrschen, braucht man Winterreifen. Die Gummimischungen und die Profilformen sind auf diese Fahrverhältnisse ausgelegt. Winterreifen sind erste Wahl für Vielfahrer, die diesen Straßenverhältnissen trotzen müssen. Ein zweiter Satz Reifen mit Felgen muss montiert werden und sie müssen auch gelagert werden. Dies kostet natürlich auch mehr Geld. Und sobald es wärmer wird (über + 7 Grad) sollte man nicht länger mit Winterreifen fahren, da sie schlechtere Fahreigenschaften aufweisen.

Für welchen Reifen entscheidet man sich?

Je nach langfristig gesehener Wetterlage, den Straßenverhältnissen und der zu erwartenden Kilometerleistung entscheidet man sich zwischen Winterreifen und Ganzjahresreifen. Welche Marke es sein soll und wieviel Geld man ausgeben will, dass kann mit einem Reifenhändler vor Ort entscheiden, oder man recherchiert im Internet.

Die richtigen Informationsquellen sind wichtig!

Im Herbst geht es los, denn in den Autozeitschriften werden ausgiebig Winter- und Ganzjahresreifen verglichen, anhand vieler Beurteilungspunkte, wie Fahr- und Abrollverhalten, Bremsweg, um nur einige Kriterien zu beschreiben. Ist man Mitglied in einem Autoclub, gibt dort auch Infos zum dem Thema. Die Informationsflut in Bezug auf Reifentests aus dem Internet ist unerschöpflich. Dazu noch: man sollte nicht zu sehr bei bestimmten Marken verharren, sondern auch nach den harten Vergleichsfakten gehen.

Winterreifen selber wechseln und lagern?

Ein weiterer Nachteil kann es sein, dass man, wenn man Winterreifen fährt, sich entscheiden muss, ob man die Reifen in einer Werkstatt wechseln und lagern lässt oder ob man selbst wechselt, wenn man das Werkzeug hat und den trockenen Lagerraum – kann selbst geschraubt werden, dann kann man Geld sparen.

Winterreifen versus Ganzjahresreifen

  • Winterreifen bei winterlichen Fahrverhältnissen und längeren Strecken,
  • Ganzjahresreifen bei einem wärmeren Winter und weniger Kilometerleistung,
  • Entscheidungshilfen gibt es über Internet, Autoclub oder Reifenhändler,
  • und die Mehrkosten über den Reifenwechsel sind gegeben.

Zum Schluss – Komfort und Sicherheitsgefühl entscheidet auch

Will man im Sommer möglichst leise und komfortabel fahren, dann ist der gute Sommerreifen notwendig. Hier kommt es dann auch darauf an, welche Qualitätsansprüche vorhanden sind – denn Ganzjahresreifen sind immer die günstige Kompromisslösung.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.